Museum für Gestaltung Zürich / 17 – 20 Uhr / Toni-Areal

workshop

„Seit 1998 entwirft die Zürcher Gestalterin Regula Wyss mit Teppichschere und Lochzange Juwelen aus gebrauchten Veloschläuchen. In immer wieder variierten Scherenschnitten entstehen Halsketten, Armschmuck, Fingerringe und Objekte für den Raum. Ihre Herangehensweise ist dabei spontan und ungeplant. Regula Wyss beschreibt ihr Verfahren als Prozess des Findens. Passend zum Jahresende entstehen im Workshop Schmuckkränze für Proseccoflaschen. Regula Wyss gibt dabei Einblicke in Ihre Arbeitstechnik.“

https://museum-gestaltung.ch/de/events/gummischmuck-fuer-den-silvesterknaller

Mit Regula Wyss, Schmuckdesignerin

Für alle ab 16 J.
Kosten: CHF 30
Sprache: Deutsch
Treffpunkt: Rote Bodenmarkierung vor dem Museumseingang
 
Im Rahmen der Ausstellung Design Studio: Prozesse

Regula Wyss ist jetzt auch Mitglied bei www.kunst-handwerk.ch. Die Online-Plattform Kunsthandwerk berichtet über modernes, zeitgenössisches Kunsthandwerk in der Schweiz und organisiert Kunsthandwerk- und Schmuckhandwerk-Ausstellungen.

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porträt des fotografen olgierd kajak

Intensive Produktionszeiten wechseln mit Leerzeiten, in denen das Gummilager aufgefüllt und aufbereitet wird, mit Arbeiten wie: abholen der abgefahrenen Schläuche beim Velomechaniker, waschen bei 40°, trocknen und fachgerecht lagern.

Meldet sich eine kreative Phase an, schneidet Regula Wyss – ohne zu planen – in den Schlauch, lässt sich überraschen, experimentiert und steckt voller Ideen.

Die Reduktion auf das Material (Veloschlauch) und die Farbe (schwarz) ermöglicht die optimale Entfaltung in einem gegebenen Rahmen. Diese Herausforderung begeistert, inspiriert und fasziniert Regula Wyss immer wieder neu. Den Prozess hält sie in Skizzen fest.

Eine Schnitt-Idee wird in vielen Varianten erprobt. Kleine Veränderungen ergeben oft ganz neue Erscheinungsformen. Zu Beginn einer Phase sind die Schnitte regelmäßig und symmetrisch, je länger sie sich damit auseinandersetzt, desto freier wird die Gestaltung.

Um etwas vom Körper wegzukommen – manche Frauen vertragen den Gummi nicht auf der bloßen Haut, und Männer tragen selten auffälligen Schmuck –,  ist sie auf Schmuck im Raum gekommen: Creepers (engl. Kletterpflanze).

Primarlehrerin (Lehrerinnenseminar Thun)

Werklehrerin (Schule für Gestaltung Zürich)

Schmuckgestalterin seit 1998

Bilder mit freundlicher Unterstützung von Ingo Johannsen www.ijohannsen.de

 

Biografie mit Auswahl der wichtigsten Ausstellungen, Stand September 2016
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